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Montag · 20 | 08 | 2018
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Putz & Estrich


Estrich

Estrich: Die rauhen Oberflächen von Betonböden und Massivdecken sind nicht geeignet für das Verlegen des Bodenbelags. Um Unebenheiten zu beseitigen wird deshalb eine Ausgleichschicht von einigen Zentimetern Stärke benötigt, dem sogenannten Estrich.

Die am meisten verwendete Estrich-Art ist der sogenannte Zementestrich. Er ist universell einsetzbar und hat ausgezeichnete Eigenschaften. Zementestrich hat gute Festigkeitswerte, ist unempfindlich gegen Feuchtigkeit und kann daher sowohl im Innenbereich- als auch im Außenbereich verlegt werden- und ist zudem als Heizestrich geeignet. Ein Nachteil des Zementestrich ist, daß er erst nach 20 - 30 Tagen belegreif ist.

Estrich besteht aus Wasser, Sand der Körnung 0-8 oder 0-16 ( 16= Durchmesser des größten Sandkorns in Millimeter) sowie Zement. Eventuell kommt noch ein Hartstoffzusatz hinein. Die DIN teilt Zemrntestrich in acht Festigkeitsklassen zwischen ZE 12 bis ZE 65 ein. Die Ziffern geben dabei an, mit wieviel Druck ( in Newton pro Quadratmillimeter ) der Estrich belastet werden kann. Für einen schwimmenden Estrich im Wohnungsbau wird meist ein Estrich ZE 20 verwendet.

Estrich auf einer Dämmschicht ist der sogenannte schwimmende Estrich. Er wird über einer Dämmschicht eingebaut und hat somit keine unmittelbare Verbindung mit den angrenzenden Bauteilen, er schwimmt sozusagen. Schwimmender Estrich ereicht gute Schallschutz- als auch Wärmeschutzeigenschaften. Er verbessert die Trittschalldämmung.

Der Estrich dient auch der Lastenverteilung über dem Dämmstoff. Der Dämmstoff kann je nach erfordwerlicher Dickte ein- oder mehrlagig sein. Als Dämmschichten werden mineralische oder pflanzliche Fasern sowie Schaumkunststoffe wie Polystrol und Polyurethan verwendet. Als Dämmstoffabdeckung werden Polyethylenfolien oder Bitumenpapier verwendet. Die Estrichdicken sind von der Dicke der Dämmstoffschicht, deren Zusammendrückbarkeit sowie dem Belag abhängig.

Heizestrich ist ein schwimmender Estrich, der zur Aufnahme von Heizelementen für die Raumheizung sowie der Wärmespeicherung dient. Der Heizestrich muss grundsätzlich den Anforderungen des schwimmenden Estrichs genügen. Die Dicke der Estrichschicht richtet sich nach der der Bauart. Die Überdeckung der Heizelemente muß jedoch mindestens 45 mm betragen.


Putz

Gipsputz: Wir verwenden bei unseren Bauten überwiegend Gipsputz. Gips ist zum Verputzen der Innenwände sowie zum Verfugen der Zwischenwände geeignet. Voraussetzung für eine nahezu unbegrenzte Haltbarkeit der Gipsarbeiten ist das Vermeiden von übermäßiger Feuchtigkeit in den Räumen. Eine Grundvoraussetzung ist, dass richtig isoliert und gedämmt wurde.

Gipsputze sind gute Schall- und Wärmeschutzisolierungen. Gipsputze sorgen für ein angenehmes Raumklima. Er entzieht der Luft überschüssige Feuchtigkeit und sorgt in zu trockenen Räumen für ein gesundes Maß an Luftfeuchtigkeit. Ein weiterer Vorteil des Gipsputzes ist die Tatsache, dass er einen ausgezeichneten Untergrund für alle möglichen Abschlussarbeiten wie Tapezieren und Streichen bietet.



 
 

 
Letzte Aktualisierung: 01.10.2014
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